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HirseVegan Informationstext

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Was ist Hirse?
Es gibt viele verschiedene Hirsearten, daher ist der Name „Hirse“ nur ein Überbegriff. Hirse gehört zum Getreidearten. Die Bezeichnung kommt aus dem Altgermanischen und bedeutet übersetzt „Nahrhaftigkeit“ und „Sättigung“, tatsächlich ist Hirse auch heute noch eines der Hauptnahrungsmittel in Teilen Asiens und Afrikas.

Wie wächst Hirse?

Hirsepflanzen benötigen zwischen drei und vier Monate bis sie erntereif sind. Hirsen wachsen bis zu fünf Metern hoch und benötigen dafür viel Wärme und Licht. Die Hirsesamen reifen in den Ähren der Pflanze heran, dabei werden sie von einer dünnen, aber harten Schale geschützt, die sich „Spelz“ nennt.

Woher kommt Hirse?

Hirse ist eine der ältesten Getreidearten und wurde bereits 6000 Jahre v. Chr. genutzt, um Brot herzustellen. Da die Hirse zum Gedeihen viel Sonne und Trockenheit braucht, wächst die Hirse vornehmlich in tropischen und subtropischen Gebieten. Die Hauptanbaugebiete liegen in Afrika und Asien, in denen Hirse weiterhin wichtige Nutzpflanzen sind. Unsere Hirse stammt aus den USA und ist den „Millet Hirsen“ zugeordnet.

Wann wird Hirse geerntet?
Das Getreide wird dann geerntet, wenn das Getreide noch saftig und grün ist. Wenn zu spät geerntet wird, kann es passieren, dass die Körner vor der Ernte schon aus den Ähren zu Boden fallen und somit wertlos sind.

Wie wird Hirse geerntet?
Die Ernte erfolgt in vielen Ländern noch von Hand, auf größeren Plantagen jedoch auch mit dem Mähdrescher. Der Mähdrescher trennt die Pflanze direkt am Stil ab und sammelt die Pflanze ein.

Wie wird Hirse verarbeitet?
Im Mähdrescher werden die Körner aus der Pflanze gedroschen. Die Körner fallen durch das Sieb der Dreschtrommel, während die Pflanzenreste aussortiert und meist wieder zurück aufs Feld gelassen werden. In Handarbeit werden die Pflanzen mit Messern oder Macheten abgetrennt und die Körner durch Ausschütteln oder andere kleine, individuelle Hilfsmittel aus der Hirsepflanze befreit. Hirse ist ein sogenanntes „Spelzgetreide“, deshalb muss die Hirse, bevor Sie zum Verzehr geeignet ist, aus ihrer Fruchtschale geschält werden.

Was kann Hirse?
Hirse werden bei uns meistens in gemahlener Form verzehrt und ist in Breis, Müslis, und Aufläufen eine spannende Zutat. Das Getreide wird aber auch oft als Grundlage in Teigwaren verwendet und dann als Pfannkuchen oder Fladen genossen. Die kleinen, gelben Getreidekörner passen sowohl zu süßen, als auch zu deftigen Gerichten. In anderen Ländern, zum Beispiel in Indien, wird die Hirse in gekochter Form und lediglich gewürzt als Beilage serviert.

Wann kommt die Ware in unsere Tüte?
Alle Waren, die bei uns im Haus eintreffen, werden vor der Weiterverarbeitung und Abpackung einer eingehenden Qualitätskontrolle unterzogen. Dazu gehört unter anderem die sensorische Prüfung, in der die Ware in Größe, Aussehen, Geschmack, Geruch und Konsistenz, begutachtet wird. Zusätzlich zu unseren internen Kontrollen der Ware lassen wir unsere Qualität auch regelmäßig durch ein unabhängiges Lebensmittellabor untersuchen und bestätigen. Die Ware muss spezifische Kriterien erfüllen, um sicherzustellen, dass die Ware wirklich unserem und Ihrem Anspruch an Qualität gerecht wird. Erst dann darf das Produkt in unsere KLUTH-Tüten.