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LeinsaatVegan Informationstext

KLUTH Beutel LeinsaatBeispiel 500g Beutel

Was ist Leinsaat?
Als Leinsaat wird der Samen des Lein (auch bekannt als „Flachs“) bezeichnet (wiss. Linum usitatissimum). Der Zusatz „usitatissimum“ bedeutet übersetzt „sehr nützlich“ und steht im Zusammenhang mit den vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten der Leinsaat. Lein stammt aus der Familie der Leinengewächse, die sich über rund 200 verschiedene Arten erstreckt. Die Leinsaat gehört zu den Ölsaaten.

Wie wächst Leinsaat?

Lein ist eine 50 bis 150 cm hohe Pflanze mit himmelblauen Blütenblättern, aus denen sich die bis zu 8 mm runden Kapseln entwickeln, die etwa 8-10 Leinensaaten tragen.
Wenn der Lein reif ist, öffnen sich die Fruchtkapseln normalerweise, damit die Saat zu Boden fallen und neu auskeimen kann. Bei vielen Arten wurde dieser natürliche Vorgang weggezüchtet, so dass eine leichtere Ernte der Leinsaat in geschlossenen Kapseln möglich ist.

Woher kommt Leinsaat?
Der Lein ist eine der ältesten Pflanzen in der Geschichte der Menschheit, seit der Steinzeit wird die Pflanze für verschiedene Anwendungen genutzt. Die ursprüngliche Herkunft ist unbekannt, wird aber im Orient vermutet. Die Lein ist eine anspruchslose Pflanze, die gemäßigtes Klima benötigt. Die größten Anbaugebiete liegen in China, Russland, Ukraine und Ägypten. KLUTH- Leinsaat stammt hauptsächlich aus Osteuropa, je nach Ernte- und Qualitätsergebnissen.

Wann wird Leinsaat geerntet?
Leinsaat blüht von Anfang Juni bis Anfang August, danach werden zwischen August und September die Leinsaat geerntet. Wie wird Leinsaat geerntet? Leinsaat wird hauptsächlich maschinell, meistens mithilfe von Mähdreschern geerntet. Nur in wenigen Anbaugebieten wird die Leinsaat noch von Hand geerntet. Wird mit dem Mähdrescher geerntet, wird die Pflanze am Stängel abgeschnitten, von der Maschine aufgenommen und in der Maschine dann auch die Leinsaat vom Pflanzenrest getrennt. Dieser Vorgang wird mittels einer Dreschtrommel vorgenommen.

Wie wird Leinsaat weiterverarbeitet?
Nach der Ernte wird die Leinsaat auf einen sehr geringen Feuchtigkeitsgehalt heruntergetrocknet. Die Trocknung muss direkt nach der Ernte vollzogen werden, damit die Leinsaat ihre braune, glänzende Färbung beibehält. Anschließend wird die Leinsaat gereinigt und geschält.

Was kann Leinsaat?

  • ist eine Nährstoffquelle für Ballaststoffe
  • hat einen hohen Gehalt Omega-3-Fettsäuren

Leinsaat enthält Alpha-Linolensäure, eine wichtige Omega-3-Fettsäure, die mit der Nahrung aufgenommen werden muss, da der Körper sie nicht selbst produzieren kann. Die in Leinsaat enthaltene Alpha-Linolensäure trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterin-Spiegels im Blut bei. Diese positive Wirkung ist bei einer täglichen Aufnahme von 2g Alpha-Linolensäure zu erwarten. Bei einem täglichen Verzehr von 10 g Leinsaat nehmen Sie diese Menge auf.* Genießen Sie dieses Produkt im Rahmen einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung sowie einer gesunden Lebensweise.

*Diese gesundheitsbezogene Angabe stammt aus der „Liste der zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben“ (VO (EU) 432/2012 über andere Lebensmittel-Gesundheitsangaben) gemäß Artikel 13 Absatz 3 der Health-Claim-Verordnung (VO (EU) 1924/2006).

Leinsaat wird häufig für Müsli, in würzigen Quarkspeisen oder als Zutat in Teigwaren verwendet.

Wann kommt die Ware in unsere Tüte?
Alle Waren, die bei uns im Haus eintreffen, werden vor der Weiterverarbeitung und Abpackung einer eingehenden Qualitätskontrolle unterzogen. Dazu gehört unter anderem die sensorische Prüfung, in der die Ware in Größe, Aussehen, Geschmack, Geruch und Konsistenz, begutachtet wird. Zusätzlich zu unseren internen Kontrollen der Ware lassen wir unsere Qualität auch regelmäßig durch ein unabhängiges Lebensmittellabor untersuchen und bestätigen. Die Ware muss spezifische Kriterien erfüllen, um sicherzustellen, dass die Ware wirklich unserem und Ihrem Anspruch an Qualität gerecht wird. Erst dann darf das Produkt in unsere KLUTH-Tüten.