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SultanasVegan Informationstext

KLUTH Beutel SultanasBeispiel 250g Beutel

Was ist eine Sultana?
Unter Sultana versteht man die getrocknete Form der Sultana-Traube. Die Sultana-Trauben sind eine kernlose Rebsorte mit einer hellen, grünlichen Farbe. Sultanas werden oft mit „Weinbeeren“ oder mit „Rosinen“ gleichgesetzt, für getrocknete Trauben gibt es viele Begriffe. Als „Rosinen“ wurden früher getrocknete Trauben bezeichnet, die einen Kern enthalten. Es gibt heutzutage jedoch kaum noch getrocknete Trauben mit Kern, die Rosine ist also mehr oder weniger „ausgestorben“. Die Sultanas unterscheiden sich von den getrockneten Weinbeeren nur durch ihre hellere Färbung und sind selbstverständlich kernlos.

Wie wächst die Sultana?
Die Sultana- Traube wächst zusammen mit mehreren anderen Trauben als Frucht an der Rebe. Reben sind strauchartige Gewächse, die hohe Ansprüche an den Standort stellen, zum Beispiel benötigen sie ein trockenes, warmes Klima. Die Rebe treibt meistens im Frühjahr aus und entwickelt dann aus den Trieben ihre Blüten. Aus den bestäubten Blüten der Rebe bilden sich über den Sommer bis zum Herbst dann die Früchte, also die Trauben, aus. Die Sultana-Trauben werden als Frischfrucht auch unter dem Namen „Weintraube“ geführt, daher sind die recht kleinen, runden Früchte in ihrer Optik schon bekannt. Weinbeeren haben im Durchschnitt einen Durchmesser 1- 2 cm , die Sultana-Trauben gehören zu den sogenannten „weißen Trauben“, also Trauben mit einem hellgrünen bis hellgelben Farbton.

Woher kommt die Sultana?
Der genaue Ursprung der Traube ist ungewiss, ein Großteil des Sultana-Anbaus findet heutzutage aber in den USA, in Kalifornien statt. Die Sultana-Reben werden in vielen subtropischen Gebieten der Erde angebaut. Große Anbaugebiete liegen in Südafrika, im Iran und der Türkei. Auch unsere Sultanas beziehen wir aus der Türkei. Der Name der Traube stammt vermutlich aus ihren frühen Anfängen, als die erste kernlose Traubenzüchtung zu Ehren des Sultans nach ihm benannt wurde. Eine weitere Geschichte besagt, dass die edlen Trauben nur für den Sultan bestimmt waren, und deshalb seinen Namen trugen.

Wann wird die Sultana geerntet?
Die Sultanas werden im vollreifen Zustand geerntet, in der Türkei wird zum Herbst hin geerntet, frühester Beginn ist Anfang/Mitte September. Die Trauben müssen im vollendeten Reifezustand sein, da sie nach der Ernte, im Gegensatz zu vielen anderen Früchten, nicht nachreifen.

Wie wird die Sultana geerntet?
Die Sultana wird in vielen Gebieten noch traditionell von Hand geerntet, in einigen Anbaugegenden werden die Früchte aber auch mithilfe eines sogenannten „Vollernters“ abgetragen. Dabei fährt eine Maschine, ähnlich den bei der Nuss-Ernte angewendeten Rüttelmaschinen, die Reihen der Weinreben längs und schüttelt die Trauben von der Rebe. Die Trauben werden dabei von der Maschine aufgefangen und in einem Anhänger oder einem extra Behälter mitgeführt.

Wie wird die Sultana verarbeitet?
Nach der Ernte werden die Sultanas getrocknet, entweder auf großen, ausgelegten Planen unter freiem Himmel oder aber aufgehängt in speziellen Trocknungsvorrichtungen. Einige Anbaugebiete besitzen auch eine maschinelle Trocknungsanlage. Entgegen der allgemeinen Annahme, der helle Farbton der getrockneten Sultanas resultiere aus den unterschiedlichen Farben der Frischfrucht, entwickelt sich die Färbung durch die unterschiedlichen Trocknungsprozesse und Trocknungszeiten. Je kürzer die Trocknungszeit, desto heller bleibt der Farbton der Sultanas. Nach dem Trocknen werden die Sultanas erneut mit Wasser gereinigt. Anschließend werden die Sultanas durch weitere Waschungen und ein rotierendes Trommelsieb von Geästen und Steinen befreit. Die Früchte werden zum Abschluss mit einem leichten Film von Speiseöl versehen, damit sie während der Lagerungs- und Transportzeit nicht verkleben. Zum Abschluss werden die getrockneten Früchte noch mal von Hand auf ihre Qualität geprüft.

Was kann die Sultana?
Die Sultana wird oft pur als Snack genossen, da die Trockenfrucht einen hohen, natürlichen Anteil an Fruchtzucker enthält. Ansonsten wird die Frucht häufig in Teig- und Backwaren verwendet, bekannt ist zum Beispiel Rosinenbrot oder der Christstollen. Im berühmten „Kaiserschmarrn“, einem Pfannkuchen-Gericht mit Puderzucker, Karamell, Mandeln und Früchten sind die Sultanas ebenfalls nicht mehr wegzudenken. Auch im Müsli sind Sultanas ein Klassiker und verleihen der Mahlzeit eine leichte Süße. Aber auch in der indischen Küche, zum Beispiel zu deftigeren Speisen wie Suppen und Reisgerichten, gehören die Sultaninen dazu.

Wann kommt die Ware in unsere Tüte?
Alle Waren, die bei uns im Haus eintreffen, werden vor der Weiterverarbeitung und Abpackung einer eingehenden Qualitätskontrolle unterzogen. Dazu gehört unter anderem die sensorische Prüfung, in der die Ware in Größe, Aussehen, Geschmack, Geruch und Konsistenz, begutachtet wird. Zusätzlich zu unseren internen Kontrollen der Ware lassen wir unsere Qualität auch regelmäßig durch ein unabhängiges Lebensmittellabor untersuchen und bestätigen. Die Ware muss spezifische Kriterien erfüllen, um sicherzustellen, dass die Ware wirklich unserem und Ihrem Anspruch an Qualität gerecht wird. Erst dann darf das Produkt in unsere KLUTH-Tüten.